Wesen, Haltung

Die Engländer nennen den Cavalier King Charles Spaniel scherzhaft "carpet spaniel" was auf deutsch "Teppich-Spaniel" heißt. Aber der Cavalier King Charles Spaniel hat nichts von einem Teppichhund, sondern ist ungestümer kleiner Hund, der immer Lust zum Spielen hat. Und nichts liegt ihm ferner, als seine Nase hoch zutragen. Ursprünglich war der Cavalier King Charles Spaniel ein Jäger. Später war er jahrhundertelang der Begleiter der reichen Damen.

Dennoch hat er seinen Instinkt als Stöberhund nicht verloren. Seine Instinkte sind immer noch hellwach; er hat eine sehr gute Nase, Adleraugen und ist eines Jagdhundes durchaus würdig. Er mag es zwar auch gerne mal bequem, aber wenn er wieder toben kann, ist er am glücklichsten. Anderen Hunden begegnet er sehr freundlich und meidet Streit. Fremden Menschen gegenüber ist er erst zurückhaltend, doch wenn er mit dem Fremden Freundschaft geschlossen hat, dann dauert die Freundschaft ein Leben lang.

Im Umgang mit Kindern ist der Cavalier King Charles Spaniel sehr geduldig und spielt gerne mit diesen. Auch wenn der Hund älter geworden ist, macht es ihm immer noch Spaß mit 12 Jahren hinter einem Ball herzurennen. Er wird niemals ein griesgrämiger Alter, der böse wird, wenn man ihn einwenig an den Ohren zieht. Wichtig ist, daß die Eltern den Kindern respektvollen Umgang mit dem Hund von Anfang an beibringen. Mindestens 4 mal am Tag möchte der Cavalier King Charles Spaniel raus in die frische Luft. Er ist ein aufgeweckter und neugieriger Stadthund. Es macht ihm nichts aus sein Leben lang die gleichen Spazierwege zu gehen, aber nur unter der Voraussetzung, daß er sich am Wochenende so richtig austoben kann. Wenn der Besitzer einen Garten hat, dann haben die Blumenbeete bei dem Cavalier King Charles Spaniel keine Chance mehr. Ein so leidenschaftlicher Schnüffler wie er, hat in einem Garten immer was zu buddeln und zu schnüffeln.

[Text mit freundlicher Genehmigung von Hundeinfos.de] (externer Link, neues Fenster)